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Purple Haze

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Produktbeschreibung

Genetik Haze x Purple Thai
Sortenkategorie Hybrid (Sativa Dominant)
Terpene Terpinolen, β-Caryophyllen, Myrcen, α-Pinen, β-Pinen, Ocimen, Limonen, Humulen, Linalool
CBD-Gehalt 2%
10-OH-HHC 40%

Purple Haze – vollständiges Sortenprofil

Purple Haze gilt als eine der ikonischsten sativa-dominanten Cannabissorten. Der Name evoziert Bilder der 1960er Jahre, der musikalischen Revolution und einer Gegenkultur, die die Welt veränderte. Das violette Erscheinungsbild der Knospen und der gleichnamige Song von Jimi Hendrix machten diese Züchtung zu einem zeitlosen Klassiker, der in der Szene weltweit bekannt ist.

Purple Haze verbindet sativa-typische Leichtigkeit und Fokus mit einem charakterstarken Aroma, in dem süße, würzige und zitrische Terpenfacetten sauber ineinandergreifen.

  • Violette Akzente durch Anthocyane, oft stärker bei kühleren Nächten.
  • Sativa-Habitus: schmale Blätter, längere Internodien, luftige, speerförmige Blüten.
  • Aromatik: fruchtig-beerig mit Kräuter- und Zitrusspitzen; beim Zerkleinern Pinie/Harz.

Die Geschichte und Herkunft von Purple Haze

Die Wurzeln von Purple Haze reichen zurück in die späten 1960er und frühen 1970er Jahre, eine Zeit des kulturellen Umbruchs und der psychedelischen Revolution an der Westküste der USA. In Garagen, Gewächshäusern und Hinterhöfen experimentierten Züchter mit äquatorialen Sativas aus Mexiko, Kolumbien und Thailand. Aus diesem Mosaik langer Blütezeiten, schlanker Blätter und harziger Aromen kristallisierte sich eine Linie heraus, die man bald „Haze“ nannte.

Dann tauchte ein Phänotyp auf, der bei kühlen Nächten violette Pigmente zeigte, fruchtig-würzig roch und eine auffallend klare, helle fast violette Präsenz hatte. Die Szene gab ihm den Namen Purple Haze. Die Herkunftsformel blieb eine Legende. Je nach Erzählung handelte es sich um eine selektierte Haze, einen lokalen Cross oder eine später verfeinerte Hybridcharge. Sicher ist nur, dass sich Genetik und Mythos unzertrennlich verbanden.

Der Name verschmolz mit dem bereits berühmten Hendrix-Song und machte die Sorte zum kulturellen Echo ihrer Zeit: rebellisch, experimentell, grenzenverschiebend. Während andere Linien kamen und gingen, blieb Purple Haze als sativadominantes Symbol mit potenziell purpurnem Kleid, wiedererkennbarer Aromatik und einer nie ganz erzählten Geschichte bestehen.

Genetische Entschlüsselung der Purple Haze Sorte

Purple Haze ist weniger eine starre Monogenetik als eine sativa-dominante Selektion innerhalb der Haze-Familie. Diese wurde von Züchter zu Züchter unterschiedlich ausgelegt. Fakt ist, dass Purple Haze ein klassisches Haze-Gerüst mit einer anthocyaninfreudigen Purple-Thai-Komponente vereint. Die Kombination aus langer Blühneigung, luftiger, speerförmiger Blütenarchitektur und dem Potenzial für violette Pigmentierung bei geeigneten Umweltbedingungen, vor allem bei kühlen Nächten gegen Blüteschluss, wird dadurch erklärt.

Die genetische Zusammensetzung von Purple Haze schwankt je nach Züchtung zwischen 70-85% Sativa und 15-30% Indica. Die daraus resultierende Sativa-Dominanz ist verantwortlich für die charakteristische zerebrale, aufmunternde Wirkung, während der Indica-Anteil für die körperliche Entspannung sorgt.

Der Haze Elternteil

Die Haze-Seite liefert das strukturelle Rückgrat. Sie zeichnet sich durch lange Internodien, eine ausgeprägte Streckung zu Blütestart, eine luftige Kelchformation und eine tendenziell längere Blühdauer aus. Häufig prägen Terpinolen, Pinene, Limonen und β-Caryophyllen aromatisch die grün-frische, kräuter- und weihrauchartige Signatur. Historisch gesehen speist sich Haze aus selektierten äquatorialen Sativa-Genpools, was die hohe Lichtliebe und die späte Reife erklärt. In Purple Haze sorgt diese Komponente für das klassische Haze-Profil, klare Kopfnoten und die markante, sativatypische Morphologie.

Purple Thai

Die Haze-Seite liefert das strukturelle Rückgrat. Sie zeichnet sich durch lange Internodien, eine ausgeprägte Streckung zum Blütestart, eine luftige Kelchformation und eine tendenziell längere Blühdauer aus. Terpinolen, Pinene, Limonen und β-Caryophyllen prägen häufig aromatisch die grün-frische, kräuter- und weihrauchartige Signatur. Historisch gesehen speist sich Haze aus selektierten äquatorialen Sativa-Genpools, was ihre hohe Lichtliebe und späte Reife erklärt. In Purple Haze sorgt diese Komponente für das klassische Haze-Profil, klare Kopfnoten und die markante, sativatypische Morphologie.

Die Tendenz zu einem schlanken Sativa-Habitus und einer pigmentstarken Phänotypik bleibt konstant. Im Zusammenspiel mit Haze liefert Purple Thai die visuelle Identität (Purple/Lila) und vertieft das Terpenprofil, ohne die sativatypische Leichtigkeit zu verlieren.

Genauer Blick auf das Purple Haze Terpenen Profil

Das exklusive Aroma von Purple Haze ist untrennbar mit ihrem komplexen Terpenprofil verbunden. Terpene sind aromatische Verbindungen, die in vielen Pflanzen vorkommen und vor allem für Geruch und Geschmack verantwortlich sind. Das Terpenprofil von Purple Haze ist eine faszinierende Mischung, die von einem dominanten Terpen angeführt wird:

  • Mycren: Dieses Terpen ist in Purple Haze am häufigsten vertreten und macht 40–50 % des gesamten Terpengehalts aus. Myrcen ist für sein erdiges, moschusartiges Aroma mit fruchtigen Noten bekann. Zudem hat es beruhigende und entspannende Eigenschaften, die helfen, die anregende Sativa-Dominanz auszugleichen.
  • Caryophyllen: Als zweithäufigstes Terpen fügt Caryophyllen eine pfeffrige, würzige Note hinzu, die die Süße der Beerenaromen durchbricht. Es ist das einzige Terpen, das auch an die CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems binden kann.
  • Limonen: Dieses Terpen steuert die frischen, zitrusartigen Untertöne bei, die an Ananas und andere tropische Früchte erinnern.
  • Pinen: Das Terpen Pinen (α-Pinen und β-Pinen) verleiht der Sorte ihre unverwechselbaren, frischen, harzigen und an Kiefernnadeln erinnernden Noten. Dieses bicyclische Monoterpen trägt signifikant zur Gesamtwahrnehmung des Duftes von Purple Haze bei, indem es eine erdige, würzige Tiefe mit einem Hauch von Waldfrische verleiht.
  • Linalool: Die blumigen Lavendelnoten im Aroma werden durch dieses Terpen erzeugt.

Anbau und Kultivierung von Purple Haze

Purple Haze verhält sich im Anbau bzw. Wachstum klassisch sativadominant. Sie liebt Licht, streckt sich deutlich und hat eine mittlere bis längere Blühdauer.

Keim- und Vegetationsphase

Sativa-dominante Typen profitieren in der Vegetation von stabiler Lichtführung und gleichmäßigem Wurzelraum. Die lange Internodienbildung erleichtert die Ausbildung einer flachen, lichtdurchlässigen Krone. Stickstoffbedarf ist moderat, überhöhte N-Gaben in später Vegetation können Blattmasse fördern, ohne dem Kelchaufbau zu dienen.

Blüteverlauf & Reifezeit

Purple-Haze-Selektionen werden häufig mit einer Blütezeit von 9–11 Wochen (Indoor) beschrieben. Unter Freilandbedingungen liegt das Erntefenster in vielen Regionen von Mitte bis Ende Oktober. Das Reifebild zeigt eine progressive Ausprägung der Terpene (der Geruch intensiviert sich), eine fortschreitende Trichomtrübung und farbliche Akzente bei phänotypisch dafür disponierten Pflanzen. Ein kontrollierter Temperaturrückgang gegen Blüteschluss kann die Anthocyanbildung unterstützen, ohne die Pflanzengesundheit zu gefährden.

Klima, Durchlüftung & Pathogendruck

Das luftige Blütengefüge reduziert Staunässe in den Colas. Gleichwohl bleibt bei sativadominanten Pflanzen die Pulvermehltau-Prophylaxe relevant, da feines Blattwerk bei hoher Luftfeuchte anfällig sein kann. Gute Luftführung und ein balanciertes Blattwerk sind sinnvoll. In spätem Jahresverlauf sind wetterfeste Standorte und Züchtungen mit robuster Schalenstruktur im Vorteil.

Nährstoffhaushalt & Substrat

Purple Haze reagiert in der Regel positiv auf eine moderate und ausgewogene Düngung. Zu viel Stickstoff in der frühen Blütephase kann die Blüteninduktion verzögern. Ab der dritten Blütewoche gewinnen Phosphor und Kalium an Bedeutung, wobei eine Überversorgung terpenrelevante Stoffwechselwege stören kann. Als Substrat eignen sich gut drainierende Mischungen, da ein aktives Bodenleben die Nährstoffmobilisierung unterstützt.

Pflanzform, Training & Ertragsbild

Die Sorte eignet sich für flächenorientierte Kronenführung (z. B. Screen-of-Green) ebenso wie für mehrtriebige Buschformen. Aufgrund der Streckung sind sanfte Trainingsmethoden mit geringer Stresslast vorzuziehen. Das Ertragsbild reicht – abhängig von Phänotyp, Lichtdichte und Kulturführung von mittel bis hoch. Das gute Kelch-zu-Blatt-Verhältnis erleichtert die Post-Harvest-Arbeit.

Ernte, Trocknung & Curing

Die luftige Struktur begünstigt ein gleichmäßiges Trocknen. Für das Terpenprofil ist ein schonender Wasserentzug entscheidend: zu heißes, zu schnelles Trocknen degradiert flüchtige Anteile; zu langsames erhöht das Risiko mikrobieller Probleme. Ein mehrwöchiges Curing unter stabiler, moderater Feuchte sorgt für Integration der Aromakomponenten.

Qualität, Lagerung & Haltbarkeit

Die Terpenintegrität ist empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Sauerstoff. Für trockene Blüten haben sich folgende Parameter bewährt:

  • Lichtschutz: opake Behältnisse, keine direkte Sonneneinstrahlung.
  • Temperatur: kühl und konstant (z. B. 15–20 °C).
  • Feuchte: stabile, moderate Restfeuchte der Blüten; zur Orientierung nutzen viele Hersteller Feuchtehelfer im 58–62 %-Bereich.
  • Sauerstoffmanagement: dichte Verschlüsse; wiederholtes „Lüften“ vermeiden, sofern kein aktives Curing stattfindet.

Unter guten Bedingungen bleibt Purple Haze mehrere Monate lang sensorisch stabil. Mit der Zeit kommt es jedoch naturgemäß zu Terpenverlusten und Oxidationsprozessen.

Die Fertige Purple Haze Blüte

Purple Haze bewegt sich visuell zwischen zwei Welten. Einerseits zeigt sich eine für Sativa typische, längliche und weiche Blütenarchitektur, andererseits, bei passender Genetik und kühleren Nächten, eine markante Purpurpigmentierung. Die reifen Kelche wirken prall, und feine Schattenfugen ziehen eine klare Höhenstaffelung.

Die Trichomdecke erscheint dicht, jedoch nie überladen, wodurch Fotos mit scharfem Detailkontrast entstehen, ganz ohne wachsige Überstrahlung. Mit fortschreitender Reife legen sich die Pistillen an die Blütenoberfläche und zeichnen orange bis bernsteinfarbene Linien, die mit violetten Akzenten eindrucksvoll kontrastieren. In grünen Phänotypen dominieren Lime- bis Waldgrüntöne mit silbrigen Reflexen, was der Sorte selbst ohne Purpuranteil eine spannungsreiche Tiefe verleiht.

Purple Haze kaufen im 4MY Online Shop

Wer Purple Haze kaufen möchte bei 4MY, entscheidet sich für Authentizität. Während der Markt mit Sorten überschwemmt wird, die diesen Namen tragen, aber genetisch wenig mit dem Original gemeinsam haben, setzt der 4MY CBD Online Shop auf nachprüfbare Qualität. Jede Charge durchläuft laborgestützte Analysen, die das charakteristische, myrcen-dominierte Terpenprofil verifizieren.

Die Kultivierung erfolgt unter kontrollierten Bedingungen mit gezielter Temperaturführung während der späten Blütephase, um die Produktion von Anthocyanen zu maximieren. So entstehen Blüten mit der namensgebenden violetten Färbung, einer dichten Trichomschicht und dem komplexen Aromaprofil, das Kenner erwarten.

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