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Lemon Haze

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Produktbeschreibung

Genetik Lemon Skunk x Silver Haze
Sortenkategorie Hybrid (Sativa Dominant)
Terpene Limonen, Terpinolen, Caryophyllen, Pinen, Myrcen
CBD-Gehalt 2%
10-OH-HHC 40%


Lemon Haze – die Haze Ikone aus den Niederlanden

Wie der Name schon vermuten lässt, verbirgt sich hinter der ikonischen Hanfsorte Lemon Haze eine Sativa Blüte mit intensivem Zitrusaroma. Wer sich mit Cannabis auskennt, dem ist Lemon Haze meist ein Begriff, da sie zu den populärsten Züchtungen weltweit gehört.

Die Sorte gehört zu der Gruppe der sativadominanten Hanfblüten und entstammt aus einer Kreuzung von Lemon Skunk und Silver Haze. Geruch und Geschmack erinnern an eine Mischung aus frisch abgeriebenen Zitronenschalen, Grapefruitschalen und Zitronengras. Optisch erscheinen die Blüten grün und gelb mit bernsteinfarbenen Haaren auf den Trichomen, die ihnen den gelben Farbton verleihen.

Es kursieren zahlreiche Mythen rund um die Hazesorte:

  • Lemon Haze ist nicht gleich Super Lemon Haze. Zwar teilen beide die Zitrus-DNA, unterscheiden sich jedoch in den Züchtungslinien, den Nuancen des Terpenprofils und in der Art, wie die Haze-Würze eingebunden ist.
  • Der starke Zitronenduft stammt nicht von zugesetzten Aromastoffen, sondern ist auf die Abstammung von „Lemon Skunk” zurückzuführen.
  • Ein starkes gelb/orange heißt nicht automatisch gute Qualität, da die Intensität der Farbe vom Erntezeitpunkt abhängig ist.

Die Entstehungsgeschichte von Lemon Haze

Lemon Haze entstand aus dem Wunsch, die strahlende Zitrusfrische von Lemon Skunk mit der ätherischen Würze einer klassischen Haze dauerhaft zu vereinen. Ende der 1990er Jahre, als Haze-Selektionen aus Kalifornien in niederländischen Zuchtprogrammen reiften, begannen Züchter, Lemon-Skunk-Linien systematisch mit Silver Haze zu kreuzen. Das Ziel war ein stabiler, limonenbetonter Chemotyp, der Klarheit vor Schwere stellt und dennoch die typische Haze-Architektur bewahrt.

Über mehrere Generationen hinweg wurden Phänotypen nach Duft, Harzbildung, Blütenstruktur und Reifezeit selektiert. Besonders gefragt waren Pflanzen, deren Kopfnoten nach frisch abgeriebener Zitronenschale und Grapefruit rochen, ohne seifig zu wirken. Gleichzeitig mussten Harzdecke und Trichomreife zur gewünschten Potenz passen, während die sativatypische Morphologie beherrschbar blieb.

Mit jeder Rückkreuzung verfeinerten die Züchter das Verhältnis von Limonen, Terpinolen, Pinen und Caryophyllen. Erst als die Zitrusspitze konsistent blieb und die Haze-Würze nur noch rahmte, galt die Linie als gelungen. So wurde Lemon Haze zur Referenz für ein helles, lineares Profil. Eine Sorte, die an sonnige Zesten erinnert, auf präziser Genetik beruht und zeigt, wie selektive Züchtung aus zwei starken Eltern ein eigenständiges, weltweit anerkanntes Aromabild formen kann. Ihre Popularität wuchs zunächst in der niederländischen Coffeeshop-Szene und später auch auf internationalen Märkten.

Ein genauer Blick auf die genetische Abstammung

Die außergewöhnlichen Eigenschaften von Lemon Haze sind auf ihre prestigeträchtige Abstammung zurückzuführen. Jeder Elternteil brachte einzigartige und begehrte Merkmale in die Kreuzung ein, die in der Nachkommenschaft zu einer harmonischen und potenten neuen Sorte verschmolzen.

  1. Lemon Skunk: Dieser Strain entstand durch wiederholte Selektionen innerhalb skunkbasierter Pools, bei denen Züchter konsequent jene Pflanzen bevorzugten, deren Monoterpenprofil deutlich in Richtung Zitrone ausschlägt. Charakteristisch hierfür ist eine hohe Aktivität von Limonen-Synthasen, flankiert von Begleitnoten, die die Spitze nicht überzuckern, sondern klar zeichnen. Diese Elternseite liefert den „Citrus-Motor“ für Lemon Haze. Eine schnelle Freisetzung flüchtiger Komponenten nach dem Zerkleinern, einen prägnanten Kopfbereich ohne schwere Untertöne und eine günstige Kalk-Blatt-Relation, die das Aromabild ungehindert trägt. Morphologisch bringt Lemon Skunk ein mittelständiges Sativawachstum mit ordentlicher Seitentriebbildung ein, das ausreichend Fläche für Harzköpfe bietet, ohne in unkontrolliertes Stretching zu kippen. Lemon Skunk steuert Intensität, Direktheit und die zitrische Kontur bei.
  2. Silver Haze: Auf der zweiten Seite steht eine Haze-Architektur, die über Jahrzehnte hinweg auf Indoor-Tauglichkeit, Harzdichte und strukturelle Eleganz hin gezüchtet wurde. Silver Haze bringt die hohen, ätherischen Register der Haze-Familie mit: terpenolengeprägte Kräuter- und Harzkomponenten, Pinene-Akzente und eine trockene, würzige Basis, die dem Citrus-Kern Halt gibt. Hinzu kommt das namensgebende „silbrige“ Erscheinungsbild mit dicht besetzten Trichomköpfen in homogener Reife. Ein Effekt selektiver Arbeit an Harzmenge und -qualität. Diese Elternseite liefert das Gerüst für Lemon Haze. Längere Internodien ohne Instabilität, spitz zulaufende Blütenstände mit sauberer Kalk-Staffelung, ein straffes, spice-getragenes Fundament, das die Zitrusspitze fixiert, statt sie zu überlagern.

Optische Blütenstruktur von Lemon Haze

Die Blütenarchitektur von Lemon Haze folgt einer sativageprägten Form. Eine dominante Speerspitze (Main Cola) bildet das Zentrum und wird von schlanken Satelliten-Colas auf den Seitentrieben flankiert. Die Internodien sind länger als bei kompakten Indica-Sorten, sodass die Blütenstände luftig gegliedert und gut belichtet bleiben. Entlang der Achse stapeln sich die Kelchblätter (auch Calyxe oder Kelch genannt) in dichten, aber fein abgestuften „Paketen“, die sich nach oben hin konisch verjüngen. Dieses Kelch-Stacking erzeugt die typische, spitz zulaufende Silhouette.

Auf Ebene der Einzelstrukturen dominieren bei Lemon Haze kapitulat-gestielte Trichome (capitate-stalked): ein feiner Wald aus Stielen mit prallen Harzköpfen, der die Kelche wie mit Frost überzieht. Die größte Trichomdichte sitzt auf den Kelchspitzen und den sehr schmalen Zuckerblättern, wodurch die Oberfläche fast metallisch schimmert. Das Kalx-zu-Blatt-Verhältnis ist hoch, d. h., es gibt wenig Blattmasse und viel Blütenfläche. Dadurch bleibt die Kontur präzise und der Trim kann zurückhaltend ausfallen, ohne dass Blattreste das Profil optisch oder sensorisch dominieren.

Die Pistillen starten elfenbeinfarben, reifen orange-bernstein und legen sich an die Oberfläche; feine Längslinien betonen die Vertikale. Mittlere Dichte: formstabil und elastisch. Reife Kalxe wirken angeschwollen, Schattenfugen bringen Tiefe. Leicht geordnetes Foxtailing verlängert die Säule an stark belichteten Zonen. Lime- bis hellgrün, „silbriger“ Eindruck durch Trichome. Spiralige Phyllotaxis mit Mikroterrassen; Reifezeichen: zurückgezogene Pistillen, klar modellierte Kalxe, milchig-trübe bis bernsteinfarbene Köpfe.

Terpenenprofil der Sorte Lemon Haze

Die Limonen sind selbstverständlich die dominierenden Terpene in Lemon Haze. Doch die Sorte verbirgt noch weitere Terpene, welche die Züchtung zu einer ausbalancierten Cannabissorte machen. Entscheidend ist nämlich nicht die reine Lautstärke der Kopfnoten, sondern ihre Stabilität über die gesamte Blüte hinweg.

  • Enantiomere Signatur: Die Zitruswirkung entsteht vor allem durch die Dominanz der (+)-Form von Limonen. Geringe Anteile der Gegenform und begleitender Monoterpene sorgen für einen bissigen Geschmack statt einer süßlichen Rundung.
  • Ocimen-Fenster: Spuren von Ocimen verleihen der Mitte eine luftige Grünfärbung. Bei einem niedrigen Anteil wirkt Lemon Haze sehr zestenfokussiert; bei einem hohen Anteil treten grün-frische Akzente hervor, ohne das Profil zu beschweren.
  • Humulen/Caryophyllen: Eine schlanke Sesquiterpen-Basis hält die Zitruslinie trocken. Sie wirkt wie ein Rahmen, der Projektion ermöglicht, aber nicht nachklingende Süße erzeugt

Lemon Haze selber anbauen: Alle Infos im Überblick

  • Eignung: Lemon Haze funktioniert am zuverlässigsten indoor, weil Licht, Temperatur und Luftfeuchte exakt steuerbar sind. Outdoor gelingt sie in Mitteleuropa nur in sehr warmen, langen Spätsommern oder im Gewächshaus.
  • Blütezeit: Die Blütezeit von Lemon Haze dauert 9–10 Wochen nach Umstellung der Belichtung auf 12/12 (Indoor). Die Erntezeit outdoor im Norden der Hemisphäre ist meist Ende Oktober (Kann aufgrund Wetterabhängigkeit minimal abweichen).
  • Ertrag: Unter optimalen Bedingungen sind ca. 450–600 g/m² indoor realistisch. Outdoor liegen gut gepflegte Pflanzen häufig zwischen 500–900 g pro Pflanze (Topfgröße, Saison und Training sind entscheidend).
  • Wuchsform & Höhe: Mit starkem Stretch zu Blütebeginn (≈1,5–2×) erreichen gut trainierte Pflanzen in kontrollierten Setups meist 80–130 cm, während Outdoor Lemon Haze Pflanzen unter günstigen Bedingungen 1,8–3,0 m hoch werden können.
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel: Lemon Haze ist sensibel gegenüber Klima und Lichtintensität, bleibt bei guter Luftführung und gleichmäßiger Temperatur aber gut steuerbar.
  • Empfohlene Temperatur und Luftfeuchtigkeit: Tagsüber 24–26 °C, Nachts 20–22 °C, optimale Feuchte zwischen 50 und 60 %
  • Geruch der Pflanze: Der Zitronen-Hanf Geruch ist sehr stark, daher ist ein Aktivkohlefilter beim Indoor-Grow praktisch Pflicht.
  • Nährstoffbedarf: Moderater bis leicht erhöhter Gesamtbedarf. Kalzium/Magnesium Zufuhr sicherstellen. Tipp: Reduziere In der Spätblüte den Stickstoff deutlich, damit keine „grün-grasigen“ Noten stehenbleiben.

Achte nach der Ernte auf eine langsame, sauberen Fermentation (Curing) damit Lemon Haze sein volles, klares Aroma entfaltet.

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